Aktuelle Ausstellung

Núria Quevedo. Malerei und Grafik.

Ausstellungsdauer: 17. Juli – 03. Oktober 2021
Vernissage:   17. Juli 2021, 11:00 Uhr
 

Die Katalanin Núria Quevedo (geb. 1938 in Barcelona) lebt und arbeitet in Berlin. Von 1994-1996 war sie als Gastprofessorin am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald tätig. Núria Quevedo ist zudem eine erfolgreiche Malerin und Grafikerin. Ihre Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen und Museen, darunter in der Galerie Neue Meister in Dresden sowie in der Nationalgalerie in Berlin.
 

Bereits in der 2016 im CDFZ präsentierten Ausstellung Resonanz & Refugium. Romantikrezeption in der Grafik der DDR war mit Bäume im Nebel eine Zeichnung der Künstlerin in Greifswald zu sehen. Wir freuen uns sehr darüber, unseren Gästen nun im Zuge einer Personalausstellung einen wesentlich breiteren Ausschnitt des OEuvres von Núria Quevedo zeigen zu können.
 


Núria Quevedo: Bucht mit Figur, 2005, Öl auf Leinwand, 145 x 130 cm. Foto: Ilona Ripke © 2015 Núria Quevedo
 

Die Nähe zur Romantik und insbesondere zu Caspar David Friedrich ist in ihren streng komponierten, oft melancholisch anmutenden Werken evident und wird auch von Autoren wie Christa Wolf und Friedrich Dieckmann in ihrem Werk immer wieder hervorgehoben. In ihrer Kopf-Hand-Serie etwa sieht Dieckmann „Sinnbilder des einsamen Lebens, das Mit-sich-allein-sein ist ihr Gegenstand, die Stille liegt in den Gegenständen und den Mitteln“.
 

Núria Quevedo nimmt die Phänomene in den Dienst ihrer Bildaussage. Selbst wenn wir sie nicht immer verbalisieren können – dass sie auf etwas Unsagbares verweisen, spüren wir.