Ausstellungshinweise

 

Wir möchten Sie auf aktuelle Ausstellungen aufmerksam machen, die dem Werk Friedrichs gewidmet sind oder darauf Bezug nehmen. Auch Friedrichs Zeitgenossen und Weggefährten haben wir dabei im Blick.

Wir können leider nicht alle Ausstellungsangebote in unser Exkursionsprogramm aufnehmen. Sollten sich aber Interessengemeinschaften bilden, sind wir gerne bereit, Hilfestellung zu leisten.

 

Der „Deutsche Wald“ im Albertinum

 

23.05.2017 – 10.06.2018

Albertinum

 

Durch Sonderpräsentationen kann der bestehende Bestand eines Museums in neues Licht gerückt und für Besucher neu inszeniert werden. So kommen auch bisher ungezeigte Kunstwerke aus dem Depot ins Scheinwerferlicht. Das Albertinum zeigt gleich drei Sammlungspräsentationen in verschiedenen Räumen. Im Fokus stehen diverse Themengebiete, Bestandsgruppen sowie Künstler. Dazu zählt auch das Motto "Deutscher Wald".

 

Die mächtigen Eichen, das wundersame Grün und das glitzernde Sonnenlicht in den Zweigen gehören zu den häufig gemalten Motiven in der deutschen Malerei der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der "Deutsche Wald" dient somit als Identifikationsbild eines nationalen Selbstbildes und fungiert als Zeichen der künstlerischer Neubesinnung in der Zeit der Romantik. Unter anderem werden romantische und frührealistische Werke von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, August Heinrich neben zeitgenössischen Werken wie beispielweise von Katarina Grosse ausgestellt.

Romantische Blicke

Deutsche Zeichnungen des 19. Jahrhunderts

 

25.03.2018 – 24.06.2018

Landesmuseum Hannover

 

"Die Ausstellung erzählt die spannende Geschichte des Zeichnens zwischen Romantik und Realismus.

Seit dem Klassizismus um 1800 war die Handzeichnung zum führenden künstlerischen Ausdrucksmittel geworden. Eine neue Lust an der zeichnerischen Erfassung bisher unbekannter Themen wurde wach, viele Künstler erfanden neue Techniken, und sie diskutierten wie nie zuvor über die fundamentale Bedeutung der Zeichnung in ihrem Schaffen. 50 ausgewählte Meisterwerke aus dem Kupferstichkabinett des Landesmuseums Hannover illustrieren die Vielseitigkeit des Zeichnens zwischen Romantik und Realismus. Vorgestellt wird ein bedeutender, bisher nahezu unentdeckter Schatz und zugleich eine leitende Kunstgattung des 19. Jahrhunderts."

(Quelle: aus dem Ausstellungstext)

Wanderlust
Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir

 

10.05. – 16.09.2018

Alte Nationalgalerie, Berlin

 

Wer heute an das Wandern als Motiv in der Malerei denkt, der hat Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde "Wanderer über dem Nebelmeer" von vor Augen. Diese herausragende Leihgabe aus der Hamburger Kunsthalle bildet den Ausgangspunkt für eine Sonderausstellung in der Alten Nationalgalerie, die diesem für die Kunst überraschend zentralen Thema durch das gesamte 19. Jahrhundert bis hin zu Hodler und Gauguin nachspürt.

 

Die in der Ausstellung präsentierten Werke von Meistern wie Caspar David Friedrich, Carl Blechen, Karl Friedrich Schinkel und Johan Christian Dahl über Gustave Courbet bis hin zu Ferdinand Hodler, Auguste Renoir und Paul Gauguin verdeutlichen, wie wirkmächtig und fruchtbar das Motiv des Wanderns für die Kunst des gesamten 19. Jahrhunderts nicht nur in Deutschland, sondern von Frankreich bis Norwegen und von Russland bis in die USA war.

 

Die Ausstellung wird thematisch in verschiedene Kapitel gegliedert sein: "Entdeckung der Natur", "Lebensreise", "Künstlerwanderung", "Spaziergänge", "Wanderlandschaften diesseits und jenseits der Alpen". Bedeutende Leihgaben aus wichtigen internationalen Museumssammlungen bereichern die ausgewählten Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie zu einer um die 100 Werke umfassenden Großausstellung.

1818 Zeitsprung 2018

Caspar David Friedrichs Weltsicht im Spiegel gegenwärtiger Kunst

 

24.03.2018 – 07.10.2018

Festung Königstein, Sächsische Schweiz

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund Dresden e.V.

 

"Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit einem der bekanntesten Werke Caspar David Friedrichs, dem Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“. Caspar David Friedrich lebte von 1778 bis zu seinem Tod 1840 vorwiegend in Dresden. Die Vorarbeiten zu dem berühmten Bild entstanden 1813 durch zahlreiche Naturstudien in der Sächsischen Schweiz. Der Künstler zog sich dorthin zurück, um den Schrecken des Krieges in Dresden zu entgehen. Fünf Jahre später, vor nunmehr 200 Jahren, entstand seine bedeutendste Nebellandschaft." (Quelle: Pressetext)

 

Zahlreiche Künstler interpretierten dieses Werk Caspar David Friedrichs. In der Sonderausstellung auf der Festung Königstein stellen nun 45 Künstler ihre vielseitigen Werke aus. Neben Malereien, Zeichnungen und Grafiken sind auch plastische Arbeiten und Rauminstallationen präsentiert.

Die Ausstellung will zeigen, wie der berühmte Maler der Romantik auch in der heutigen Zeit noch Künstler inspiriert und eine Relevanz für ihre künstlerischen Ansätze darstellt. Aus diesem Grunde wurde auch der Titel der Ausstellung als 200-jähriger Zeitsprung gewählt.