Ausstellungshinweise

 

Wir möchten Sie auf aktuelle Ausstellungen aufmerksam machen, die dem Werk Friedrichs gewidmet sind oder darauf Bezug nehmen. Auch Friedrichs Zeitgenossen und Weggefährten haben wir dabei im Blick.

Wir können leider nicht alle Ausstellungsangebote in unser Exkursionsprogramm aufnehmen. Sollten sich aber Interessengemeinschaften bilden, sind wir gerne bereit, Hilfestellung zu leisten.

 

Wolfgang Mattheuer

Bilder als Botschaft

 

2. Juli 2017 bis 17. September 2017

Kunsthalle Rostock

 

Die Kunsthalle Rostock präsentiert über 80 zentrale Gemälde des 1927 in Reichenbach im Vogtland geboren Künstlers Wolfgang Mattheuer. Zu sehen ist das breit gefächerte Feld des Künstlers - er adaptiert biblische Gleichnisse (Kain und Abel), mythologische Figuren (Ikarus, Sisyphos, Prometheus) und literarische Stoffe (Heinrich Heine) und verändert diese für seine eigene Bildaussage. Neben bekannten Werken sind auch Gemälde aus dem Spätwerk Mattheuers nach 1989/90, zu sehen, die bisher sehr selten öffentlich gezeigt wurden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Landschaften Mattheuers, denn der Künstler gehört zu den größten Landschaftsmalern des 20. Jahrhunderts. Seine Kunst befindet sich zwischen romantischer Tradition und kritischem Realismus und so inspirierte ihn auch Caspar David Friedrich bei einigen seiner Landschaftsgemälden.

 

"Unter dem schlagkräftigen Titel Bilder als Botschaft liegt der Fokus der Ausstellung auf den gleichnishaften, metaphorischen Bildern Mattheuers, für die er weithin bekannt geworden ist. Als scharfer Beobachter seiner Zeit, stellt er in seinen Gemälden Fragen zum Zustand der Gesellschaft, zum Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft (Die Ausgezeichnete, 1974), von Natur und deren Domestizierung und Technisierung durch den Menschen (Ein weites Feld, 1973), von Freiheit und deren Scheitern (Hinter den 7 Bergen, 1973)."

(aus dem Veranstaltungstext)

 

Unter freiem Himmel - Landschaft sehen, lesen, hören

 

18. Februar 2017 bis 27. August 2017

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

 

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe verbindet herausragende Landschaftsgemälde von beispielsweise Caspar David Friedrich, Gustave Courbet, Paul Cézanne, Franz Marc, Paul Klee, René Magritte und Max Ernst mit Gedichten, Geschichten und Essays von u.a. Nora Bossong, Jenny Erpenbeck, Cornelia Funke, Peter Härtling, Brigitte Kronauer und Jan Wagner.

 

So kombiniert das Museum das visuelle Vergnügen an Bildern von Flusslandschaften und Ebenen, Hochgebirge und Wälder, Wüsten, Wildnis und die Wogen des Meeres mit Gedanken und Texten, welche Sie lesen und hören können von bedeutenden Schriftstellern, Publizisten, Intellektuellen, Kunst- und Naturwissenschaftlern, die sich mit den Natur-, Kultur-, Welt- oder Seelenlandschaften der hochkarätigen Karlsruher Sammlung auseinandergesetzt haben.

Kleine Meisterwerke

 

30. März bis 30. Juli 2017

Alte Nationalgalerie (Berlin)

 

Außergewöhnliche Bildnisse müssen nicht immer ein besonders großes Format einnehmen - es ist auch möglich interessante Landschaften, Figuren und Szenerien als Studien und Entwürfe, Miniaturen und ausgeführte Werke in kleinem, intimen Format zu präsentieren.

Die Alte Nationalgalerie zeigt eben solche "Kleine Meisterwerke" in einer Sonderausstellung anläßlich der Veröffentlichung des Bestandskatalogs zur Malerei des 19. Jahrhunderts. Ausgestellt werden dabei über fünfzig Gemälde und sechzig Miniaturen aus eigenen Beständen. Die Bildnisse stammen von verschiedenen Künstlern und zuweilen auch romantischen Zeitgenossen Caspar David Friedrichs: Anna Dorothea Therbusch, Moritz von Schwind, Friedrich Wasmann, Anselm Feuerbach, Hans Thoma und weiteren auch weniger bekannten Künstlern. Die Werke wurden zuvor nur selten der Öffentlichkeit gezeigt.

 

„Kühne Studien nach der Natur, Reisebilder und Tiermotive dokumentieren die Freude der Künstler am Unscheinbaren, ihre Begeisterung für Form, Farbe und Haptik, von Licht und Wetter im dauernden Wechsel. Kompositions- und Bildentwürfe sowie Figurenstudien eröffnen Einblicke in die Arbeitsweise des Künstlers. Genau beobachtete, prägnante Porträts und Selbstbildnisse wiederum schließen sich über die Vollendung bis ins Detail der Miniaturmalerei an. So eröffnen die ausgestellten Werke ein vielfältiges Spektrum ästhetischer Interessen von der Aufklärung über die Romantik bis hin zum Realismus und Vorimpressionismus.“

(aus dem Veranstaltungstext)

 

Von Romantik bis Impressionismus -

Meisterwerke der Glauchauer Gemäldesammlung

 

01. Januar bis 30. Dezember 2017

Schloss Glauchau